Sommer Open Air 2011 • 9. Juli 2011
K’s Life | Kerstin Freking | Taiga

„K’s Life“ mit Katrin Remmert, das Jungherrentrio „Taiga“, das derzeit mit Jens Eckhoff, Gitarrist und Keyboarder von „Wir sind Helden“, im Studio arbeitet, sowie Kerstin Freking, bekannt aus dem Pro-7-Casting „Unser Star für Oslo“, werden die Bühne entern. Alle Bands sind der Abteilung Rock/Pop zuzuordnen, Taiga mit einem guten Schuss Alternative.

Damit ist das Programm entgegen der Vorliebe der meisten Ini-Mitglieder diesmal recht konventionell angelegt. „Mainstreambands laufen einfach besser in Bad Essen als Metalbands oder Helene Fischer“, erläutert Ini-Mitglied Jannik. Und Sven ergänzt: „Das soll jetzt aber nicht heißen, dass wir in Zukunft nur noch Rock und Pop machen. Aber bei so einem großen Open Air ist das schon besser so.“

Bei dieser Einschätzung spielen möglicherweise auch die Erfahrungen aus dem Vorjahr eine Rolle. 2010 hatten ein deftiges Unwetter und das WM-Viertelfinale Deutschland gegen Argentinien eine erfolgreiche Open-Air-Premiere verhindert. Gerade einmal wenige Dutzend Zahlende hatten den Weg zum Trio gefunden.

Mit dem Programm in diesem Jahr soll die Bekanntheit des Festivals vergrößert und außerdem eine neue Zielgruppe angesprochen werden: Menschen über 30, die das Trio nicht als Eltern besuchen, weil der minderjährige Nachwuchs unbedingt beim Indie-Konzert rumtoben will. „In diesem Jahr kommen dann vielleicht auch mal Leute über 30“, hofft dementsprechend Jonas, einer von einem Dutzend Mitgliedern der Musik:Ini.

Die Initiative arbeitet, ebenso wie alle Helfer am Open-Air-Tag, ehrenamtlich, sonst wäre so ein Festival auch nicht für fünf Euro Eintritt zu stemmen. Unterstützung gibt es vom Flyer-Drucker, dem PA-Mann sowie von Theresa Kasting, die den Flyer gestaltet hat. Außerdem wird das Festival mit Landesmitteln aus dem Pogramm „Generation 2.0“ gefördert.

Ein Unwetter ist für dieses Jahr (hoffentlich) nicht vorgesehen, ein WM-Spiel mit deutscher Beteiligung hingegen (wahrscheinlich) schon. Sollten die deutschen Damen Gruppensieger werden – was allgemein erwartet wird –, spielten sie ihr Viertelfinale am Samstag, 9. Juli, ab 20.45 Uhr. Argentinien ist allerdings bei den Frauen gar nicht dabei.

„Wir hoffen trotzdem, dass die Leute kommen. Das wäre unser größter Lohn, wenn das angenommen wird. Das tut gut“, appelliert Ann-Kathrin, und Jannik freut sich schon darauf „wenn die Leute dann davorstehen. Das ist immer das Beste.“

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